Fenstersauger Test 2020: Unsere Testsieger im Überblick

Sprühen, wischen, saugen wie ein Profi. Fertig. Das streifenfreie Fenster putzen kann ganz einfach sein. Während die Reinigung mit einem herkömmlichen Fensterwischer und Abzieher oft Streifen  oder Schmutzwasser hinterlässt, saugen die elektrischen Fensterreiniger das Wasser direkt auf. Dies garantiert ein deutlich effizienteres Putzen von Oberflächen. Was Viele nicht wissen: Ein Fenstersauger ist nicht nur für Fenster, sondern auch alle anderen, glatten Oberflächen, wie z.B. Fliesen, Spiegel oder die Windschutzscheibe im Auto geeignet. Eins vorab: Finger weg von billigen „No-Name-Produkten“ aus Fernost, die nur in den seltensten Fällen den heutigen Anforderungen und Erwartungen entsprechen. Weder Qualität, noch die wichtigen Sicherheitsstandards werden hier eingehalten. Setzen Sie bitte unbedingt auf ein qualitativ hochwertiges Gerät.

Es gibt auf dem Markt viele namhafte Hersteller, die mittlerweile ein solches Gerät zu einem erschwinglichen Preis anbieten. Allerdings machen sich bei der Nutzung einige Unterschiede bemerkbar. Die meisten Fenstersauger werden – je nach Lieferumfang – zwischen 40 und 80 Euro verkauft. Viele werden bereits im Set mit umfangreichem Zubehör angeboten.

Ganz ohne Hilfsmittel kommt auch der Fensterputzer nicht aus: Zwingend erforderlich ist neben einer Sprühflasche für das Reinigungskonzentrat auch ein Einwascher mit dem die Oberfläche gründlich gereinigt werden kann – einige Hersteller bieten hier eine Kombination an. Jedes Jahr werden die neuesten Modelle von uns und auch der Stiftung Warentest auf Herz und Nieren getestet.

Unser folgender Testbericht soll Ihnen einen kurzen Überblick über die Testsieger geben.

Für die Ungeduldigen: Die 3 Besten Fenstersauger Test

Welche Hersteller produzieren 2020 gute Fenstersauger?

Unser ausführlicher Produkttest hat ergeben, dass insbesondere die Geräte von Kärcher, Bosch und Leifheit überzeugen. In unserem Test erfährst du, wie sich die Fenstersauger voneinander unterscheiden. Im Mittelfeld konnten uns insbesondere die Modelle von Vileda, Vorwerk und AEG überzeugen. Unser klarer Testsieger ist der Kärcher WV6, ein absolutes Premium Modell.

Wie viel kostet ein guter Fensterreiniger?

Ein guter Tipp vorab: Bitte halten Sie unbedingt Abstand von billigen „No-Name-Produkten“. Einige werden sogar schon für 20,00 – 30,00€ auf bekannten Marktplätzen, oder beim Discounter um die Ecke angeboten. Die Qualität konnte hier bei keinem der getesteten Geräte überzeugen. Einige wiesen zum Teil deutliche Sicherheitsmängel auf. Bei einem vernünftigen Fenstersauger müssen Sie mit einem Preis von ca. 55,00 – 80,00 € rechnen. Je nach Zubehör kann es hier auch ein paar Euro mehr sein. Bitte führen Sie sich aber eins vor Augen: Der Fenstersauger ist ein Produkt, das Sie jahrelang begleiten wird.

Putzen Fenstersauger wirklich besser?

Das Putzen im einem Fensterreiniger ist deutlich einfacher und effizienter. Natürlich bleibt trotzdem ein wenig Arbeit. In unserem direkten Vergleich mit klassischem Fensterleder, Sprühflasche und Einwascher vs. Fenstersauger liegen die Vorteile ganz klar auf Seiten des elektronischen Helferleins. Beim klassischen Reinigen gelingt eine streifenfreie Reinigung nur selten, anders sieht dies bei Fensterreiniger aus. Das Schmutzwasser wird hier direkt per Absaugdüse in den Schmutzwassertank aufgesaugt. Mit ein wenig Übung geht das Fensterputzen nicht nur schneller, sondern macht sogar etwas Spaß. Einfacher ist eigentlich nur noch mit einem Roboter, der aber preislich in einer ganz anderen Liga spielt. Bitte achten beim Einsatz auch auf die Verwendung vom richtigen Konzentrat, andernfalls sind beim Putzen Streifen vorprogrammiert.

Welches Reinigungskonzentrat ist zu empfehlen?

Um eine möglichst streifenfreie Reinigung zu gewährleisten ist eine Vorbehandlung mit einem speziellen Reinigungskonzentrat sehr ratsam. Bei vielen gehen nun die Alarmglocken an. Wir können Sie aber beruhigen: Nein, es ist keine Geldmacherei der Hersteller. Das Konzentrat entfernt auch die hartnäckigsten Verschmutzungen, wie z.B. Fettfilme, Insekten, Hautfette oder aber Emissionen. Auch dient es in Duschkabinen und Spiegeln als effektiver Kalklöser. Das Konzentrat können Sie ganz einfach mit der richtigen Menge an Wasser in Ihre Sprühflasche geben und direkt auf die zu Oberfläche auftragen. Bitte beachten Sie auf die auf der Flasche angegebenen Herstellerinformationen zur Anwendung. In unserem Test konnten sich folgende Reinigungskonzentrate durchsetzen:

Fensterreiniger Test: Nach folgenden Kriterien wird bewertet

Wie in jedem Test mussten sich alle Fenstersauger bei uns einem praktischen Test unterziehen. Unsere Testfenster waren gleichmäßig verschmutzt. Die meisten Hersteller werben mit streifenfreien & glänzenden Fenstern – unser Maßstab war somit natürlich gesetzt. Festzustellen ist, dass sich die die einzelnen Fenstersauger in Sachen Verarbeitung, Qualität und auch Reinigungsleistung doch erheblich voneinander unterscheiden. Auch das Reinigungsergebnis ist durchaus unterschiedlich. Auch die Stiftung Warentest stellte dies im letzten Test bereits fest. Hierzu aber unten mehr.

Nach den folgenden Kriterien wurde ausgiebig getestet:

Reinigungsleistung

In erster Linie spielt in unserem Test die Reinigungsleistung eine ganz wichtige Rolle. Die Hersteller werben in der Regel bei ihren elektrischen Fensterputzern mit einer unkomplizierten und vor allem streifenfreien Reinigung von Fensterscheiben, Fliesen und anderen glatten Oberflächen. Zusammenfassend ist festzustellen, dass sich die Technik und Effektivität der meisten Geräte über die letzten Jahre enorm verbessert hat. Mit dem anwendungsorientierten Know-How der Hersteller konnten uns alle Fensterputzer im Punkto Reinigung auf ganzer Linie überzeugen.

Handhabung

Neben einer effektiven Reinigung spielt auch die Handhabung des Saugwischers in unserem Vergleich eine sehr wichtige Rolle. Insbesondere an schwer zugängigen, oder aber auf anspruchsvollen Oberflächen, wie z.B. glatten Naturstein-Fliesen kommen günstigere Geräte schnell an Ihre Grenzen.

Einige Hersteller bieten für das jeweilige Fensterputzgerät sinnvolles Zubehör, wie z.B. eine Teleskopstange oder aber eine Auswahl verschiedener Reinigungsaufsätze an. Wichtig ist, dass der Saugwischer für den entsprechenden Einsatzort möglichst gut geeignet sein muss. In unserem Fenstersauger Test haben wir darauf geachtet, dass die getesteten Geräte nach Möglichkeit alle als „All-Rounder“ für in verschiedenen Einsatzbereichen eingesetzt werden können.

Für die Reinigung in großer Höhe (z.B. Dachfenster) empfehlen wir den Einsatz einer Teleskop Stange. Ebenfalls spielt das Gewicht hier eine nicht unwesentliche Rolle, da oft ein Einsatz über Kopf nötig ist. Schwere Fensterputzer können hier vom Nachteil sein. Sehr gut geeignet ist hier z.B. der Leifheit Dry & Clean. Zur Reinigung von größeren Flächen sollte der Fokus dahingehend eher auf einer möglichst breiten Absaugdüse liegen, da dadurch die Reinigungszeit so enorm verkürzen lässt. Eine Empfehlung hier ist der Kärcher WV 6.

Akku

Der Akku ist das Herzstück eines jeden Fenstersaugers. Ein großer und leistungsstarker Akku garantiert eine möglichst lange Laufzeit. Bei den Spitzenmodellen ist eine Reinigungsleistung von bis zu 300 m2 pro Ladezyklus möglich. Die namhaften Hersteller, wie z.B. Kärcher Fenstersauger, Bosch under Leifheit verbauen in der Regel in den aktuellen Modellen einen leistungsstarken Lithium-Ionen-Akku, welcher neben der Leistung auch mit einer langen Lebensdauer überzeugt. Bei allen getesteten elektrischen Fensterputzern war im Lieferumfang ein Ladegerät enthalten, mit dem der Akku problemlos wieder ausgeladen werden kann. Der Kärcher WV6 verfügt zudem über ein auf der Oberseite integriertes LED-Display, welches die Restlaufzeit des Akkus genau anzeigt. Im Test dauerte bei einem vollständig entladenen Akku ein Ladevorgang zwischen 90 und 160 Minuten.

Geräusch

Im Betrieb verursacht die elektronische Absaugdüse ein Geräusch, in etwa zu vergleichen mit einem Haarfön auf einer sehr niedrigen Stufe. Anfangs etwas ungewohnt, hat man sich aber schnell daran gewöhnt. Die Geräuschentwicklung ist überschaubar und dürfte beim Fenster putzen am Abend den Nachbarn nicht stören. Je nach Modell liegt der Geräuschpegel zwischen 55-66 dB.

Sicherheit und Fallprüfung

Eine kleine Unachtsamkeit und schon ist es passiert: Der elektrische Fensterputzer stößt beim Putzen irgendwo gegen, oder fällt aus Versehen aus der Hand. Natürlich haben die namhaften Hersteller, wie z.B. Kärcher, Leifheit, Bosch oder aber Vileda hier vorgesorgt: Die Gehäuse aller Nasssauger in unseren Fenstersauger Vergleich werden aus stoßfesten und robusten Kunststoff gefertigt. Alle drei Testsieger haben unsere Fallprüfung bestanden.

Aus unserer Sicht noch viel wichtiger: Ein wasserdichter Fensterreiniger. Wie zuvor beschrieben, wird die Absaugdüse von einem leistungsstarken Lithium-Ionen-Akku betrieben. Beim Einsatz kommt jedes Gerät zwangsweise mit Wasser in Kontakt. Um unangenehmen Stromschlägen vorzubeugen sind alle Saugwischer in unserem Fenstersauger Test Spritz- und Strahlwasser geschützt (Schutzklasse IP65 oder höher). Ein undichtes Gehäuse sollte aus Sicherheitsgründen in keinem Fall mehr zum Einsatz kommen: Es besteht akute Verletzungsgefahr.

Fenstersauger Test: Weitere Modell im Überblick

Neben den drei Testsiegern durften wir noch folgende Fensterreiniger testen:

Vileda Windowmatic: Ein kompakter und leistungsstarker Fenstersauger der Firma Vileda. Sehr innovativ ist der flexible Kopf, der bei jeder Oberfläche eine optimale Winkelausrichtung gewährleistet. Lediglich die etwas höhere Betriebslautstärke stört etwas, so dass es nicht für die Top 3 gereicht hat.

Kächer WV 5: Das beliebte Vorgängermodell vom brandneuen WV6. Mit nur 650 Gramm ein sehr leichtes Gerät in unserem Fenstersauger Test. Überzeugt mit einer sehr hohen Saugleistung und wechselbaren Absaugdüsen. Testsieger im Jahr 2018 und 2019 ist er nach wie vor ein Besteller und insbesondere für kleinere Geldbeutel eine absolute Kaufempfehlung. In der Variante Plus ist er Zudem mit nützlichem Zubehör erhältlich.

Vorwerk VG100: Alle Fans von Vorwerk Haushaltsgeräten hat der Hersteller aus Wuppertal seinen neuen Kobold VG100 auf den Markt gebracht. Im Test überzeugte uns das geringe Gewicht und der niedrige Wasserverbrauch. Qualitativ konnte uns der Vorwerk Kobold VG100 definitiv überzeugen. Lediglich der hohe Anschaffungspreis von rund 240,00€ kostete ihm einen Platz in unseren Top 3

Leifheit Nemo: Das neueste Modell aus dem Hause Leifheit ist der Neue „Nemo“ in der Classic Edition. In unserem Test der kompakteste Fensterputzer. Auch das elegante Design lässt sich sehen. Aus unserer Sicht ein idealer Fensterreinigungsgerät für das Badezimmer für Duschwand, Fliesen und Spiegel. Auch kleinere Fenster lassen sich mit dem Gerät gut reinigen. Bei größeren Flächen kommt das Gerät jedoch an seine Grenzen. Fazit: Für kleinere Haushalte gut geeignet.

Hier noch einmal unser Fenstersauger Testsieger